JACOB ROHRSYSTEME in der Pelletindustrie

Der Kunde

Die Teccon Konstruktionen GmbH, Österreich, ist mit Ihren Ingenieurdienstleistungen Ansprechpartner der Industrie für den Stahlbau, Maschinenbau und Anlagenbau. Das Leistungsspektrum reicht von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Seit einigen Jahren bietet sie auch im Bereich der Kompaktpelletieranlagen für Holzpellets ein besonderes Know-how.

Die Anlage

Das Pelletwerk Waldviertel beauftragte Teccon eine kompakte Anlage zur Herstellung von Holzpellets zu konzipieren und zu installieren. Solide Technik und innovative Lösungen finden in einem Turm von 5 x 6 m Grundfläche und einer Höhe von 18 m ihren Platz. Holzschnitzel werden in einem Bunker über der Hammermühle transportiert. Von hier aus wird das Material in den Aufgabeschacht der Mühle dosiert. Als Bindemittel kommt per Bypassleitung Maisstärke, welche per Big Bag in einem Vorlagebehälter zwei Etagen über der Hammermühle entladen wird, dazu. Bruchgut und Reststoffe aus den Filtern werden zusätzlich zugeführt, um die optimale Rohstoffverwertung zu erreichen. Aus der Hammermühle wird das Material zuerst pneumatisch in die Abscheider der sechsten Etage transportiert. Von hier aus geht das Holzmehl über einen Feuchtigkeitsregulator in die Pelletspresse. Die durch das Pressen erhitzen Pellets werden über einen Materialkühler, der die Aufgabe der Formstabilisierung hat, in ein Klassifiziersieb transportiert. Das Gutkorn geht weiter in einen Bunker und von dort aus in die Lagersilos, während die zu kleinen Pellets und das Bruchgutper Schneckenförderer wieder der Hammermühle zugeführt werden.

Die Ausführung

Die Materialförderleitungen, Entstaubungsleitungen und Leitungen der zentralen Absauganlage wurden mit JACOB-Rohrsystem nach dem Baukastenprinzip ausgeführt. Schnelle Montage und Demontage bei der Wartung durch das QUICK CONNECT®-Prinzip bei gleichzeitiger Druckstoßfestigkeit (bis 3 bar Überdruck) bestimmten die Entscheidung für das Rohrsystem. Zu den eingesetzten Rohr- und Know-how-Formteilen zählen Bögen, Gabelstücke, Segmente, Konusstücke bis hin zu Drosselklappen sowie Verteiler der Durchmesser DN 60 - 630 mm. Wegen der ATEX Anforderungen wurden zudem Rohrleitungen in der Wandstärke 2 mm mit grundierter Oberfläche in leitfähiger Pulverbeschichtung eingesetzt. Im Bereich der Mahlgutförderung hat Teccon eine Funkenüberwachung mit Löschsystem integriert, welches beim Ansprechen einen Wasserschwall auslöst. Als kompatible Zusatzlösung wurde hier erstmals das 3 mm Jacob-Rohr DN 150 als Hüllrohr für einen Schneckenförderer verwendet. Neben den Kosten hat der modulare Aufbau hier einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Hüllrohren. Um Staubablagerungen im Turm mit Blick auf die Brandschutzrichtlinien zu vermeiden und die Reingung zu optimieren wurde zudem eine zentrale Staubsauganlage mit Anschlussstellen in allen sechs Etagen verlegt.
Weitere Informationen unter www.sobitsch.at oder www.jacob-rohre.de.