Beständigkeit Bördeldichtringe

Spannringverbindungen mit Bördeldichtringen sind gegenüber der Ausführung mit Dichtmasse im Spannring wesentlich dichter.
Um unterschiedliche chemische und thermische Belastungen abzudecken, werden Bördeldichtringe in diversen Gummiqualitäten geliefert.
Die angegebenen Beständigkeiten sind Richtwerte. Sie sind kundenseitig zu prüfen bzw. den ausführlicheren Elastomere-Herstellerangaben zu entnehmen.

NBR (Perbunan)Lebensmittelqualität nach BGA Kategorie IV
Farbe:grauweiß bei 1mm, grau bei 2mm
Temperaturbereich:-20 bis +100 °C
Beständig gegen:Öl, Fett, Benzin, Petroleum, teilweise auch gegen Lösungsmittel
Weniger beständig:Wasserdampf, chlorierte Kohlenwasserstoffe
SI (Silikon)Lebensmittelqualität mit FDA-Zulassung
Farbe:beige
Temperaturbereich:-60 bis +250 °C
Max. Heißluftbeständigkeit: +300 °C
Beständig gegen:viele organische Öle und Fette, Salzlösungen, Ozon, kaltes Wasser, teilweise auch gegen Lösungsmittel, gute Alterungs und Witterungsbeständigkeit.
Weniger beständig:Heißwasser, Wasserdampf, Säuren, Alkalien, mineralische Öle und Fette -Dieselöl, Benzol, Benzin
Bördeldichtringe aus Silikon sind von Ihrer Farbe her einheitlich beige. Ihre Eignung für 1 mm oder 2 mm-Spannringe/Wandstärke ist an der unterschiedlichen Profildicke zu erkennen und auch auf dem Bördeldichtring aufgedruckt.
EPDM (Keltan)elektrostatisch leitfähig (bei pulverbeschichtetem Stahl, Stahl verzinkt und Edelstahl)
Lebensmittelqualität mit FDA-Zulassung
Farbe:schwarz
Temperaturbereich:-30 bis +120 °C
Beständig gegen:Wasser, Wasserdampf, Säuren, Alkalien, Ozon, teilweise auch gegen Lösungsmittel wie Aceton und Methyläthylketon (MEK), gute Alterungs und Witterungsbeständigkeit
Weniger beständig:Mineralöle, Fette, Treibstoffe
FPM (Viton)
Farbe:braunrot
Temperaturbereich:-18 bis +230 °C
Kurzzeitig bis +250 °C
Beständig gegen:Öl, Fett, Säuren, Alkalien, Benzin, Benzol, Ozon, viele Lösungsmittel,
sehr hohe Chemikalien-, Hitze- und Alterungsbeständigkeit
Weniger beständig:Wasserdampf, Reinigunsmittel wie Aceton und Methyläthylketon (MEK)